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AMA-Produkte

Milchprodukte

Milch hat eine lange Geschichte. Schon die Sumerer erkannten ihren Wert. Die Bibel berichtet vom „Land, darinnen Milch und Honig fließt“. Die Griechen vermuteten, Milch mache die Götter unsterblich und Kleopatra verwendete Milch als Schönheitselixier. Heute werden Milch und Milchprodukte als wertvolle Eiweißquelle geschätzt.

Warum soll Butter nicht stark erhitzt werden?

Weil man sich sonst den Mund verbrennt? Nein, weil sonst die Butter verbrennt. Butter schmeckt so gut, weil sie eben nicht nur aus Fett besteht, sondern, neben dem eher geschmacksarmen Wasser, auch aus Milchzucker und Eiweiß. Die beiden geben der Butter das gewisse Etwas. Sie sind es aber auch, die ab XXX °C schwarz werden und verbrennen. Was dazu führt, dass das darin Gebratene verbrannt schmeckt, obwohl es nicht verbrannt ist. Deshalb nimmt man zum Braten Butterschmalz = Butter – Milchzucker, Eiweiß und Wasser. Butterschmalz verträgt hohe Temperaturen. Darin kann man dann problemlos das Bratgut selbst verbrennen.

Warum ist Milch weiß?

Genaugenommen ist Milch nicht weiß, sie sieht nur so aus. Hauptsächlich besteht Milch aus Wasser. Das Wasser ist quasi das Trägermedium. Darin schwimmt nun alles, was das Wasser zur Milch macht. Casein, Milchzucker, Fett, Proteine, Kalzium etc. Dieses „Milchige“ schwimmt in Form kleiner Kugerln herum. Klein heißt hier: Im Nanometerbereich. Diese ganzen fettigen Kugerln hindern das Licht daran einfach durch die Milch zu flutschen. Die Flüssigkeit ist trüb. Weiß scheint sie, weil die Nano-Fettbemmerln alle Wellenlängen des Lichts gleichmäßig reflektieren, denn die Summe aller Lichtfarben ist weiß. Stellen Sie Milch in einen lichtlosen Raum – Sie werden sehen: Im Dunkeln ist Milch nicht weiß. J (mit oder ohne Schlusspointe, mit oder ohne J hintendran?)

Milch is a bitch!

Ein bisserl zu viel Licht und Wärme, schon wird sie sauer. Gerade im Sommer, der quasi nur aus Licht und Wärme besteht, ist deshalb cleveres Einkaufen angebracht. Milch und Milchprodukte daher erst am Ende des Einkaufs aus dem Kühlregal nehmen. Am besten in einer Kühltasche nach Hause transportieren.

Annahmeschluss bei Milch

Milch und Milchprodukte möglichst bei 3 bis 6 °C im Kühlschrank aufbewahren. Auch H-Milch muss, nachdem die Packung geöffnet wurde, in den Kühlschrank. Das H wie haltbar gilt nur für originalverschlossene Verpackungen. Generell sollte man Milch im Kühlschrank immer gut verschlossen aufbewahren, da sie leicht fremde Gerüche annimmt. Ab Stichtag heute: Annahmeschluss für Fremdgerüche.

Milchprodukte

WISSENSWERT

Was ist Kuhmilch?

Unter Milch versteht man laut österreichischem Lebensmittelkodex das durchmischte, unveränderte Gesamtgemelk einer oder mehrerer Milchtiere. Unter Milch ohne Artenbezeichnung wird Kuhmilch verstanden, die Milch anderer Tierarten wird entsprechend der jeweiligen Tierart bezeichnet, zum Beispiel Schafmilch, Ziegenmilch oder Büffelmilch.

Wieviel Milch gibt eine Kuh?

Eine Kuh gibt durchschnittlich 6.000 Liter Milch pro Jahr und benötigt dafür täglich 80 bis 180 Liter Wasser, frisches Gras, Silofutter (vergorenes Gras), Heu und ergänzendes Mineralfutter.

Milch gegen Schärfe

Ist ein Chiligericht zu scharf geraten, kann etwas Milch die Schärfe mildern.

Milchlehrpfad

Der AMA-Milchlehrpfad entführt Kinder auf eine abenteuerliche Reise: von der Kuh bis zum Küchentisch. Auf dem Weg dorthin erfahren Kids pädagogisch aufbereitet alles Wichtige über Milch.

 

 

Mehr Info

BIO INFO

SOMMER AUF DER ALM

Kühe von Biobetrieben werden besonders artgerecht gehalten. Viele von ihnen verbringen den Sommer auf der Alm. Jeder Kuh muss gemäß EU-Bioverordnung mindestens ein halber Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche zur Verfügung stehen.

KRÄUTERVIELFALT

Die Vielfalt an Gräsern und Kräutern, die Bio-Kühe fressen, lassen sich in der Milch und den daraus hergestellten Produkten schmecken. Und selbst wenn sie nicht auf der Weide oder Alm grasen, bekommen Bio-Kühe überwiegend Gras und Heu zu fressen.

STRENG KONTROLLIERT

Die Herstellung von Bio-Milch und Bio-Milchprodukten wird von unabhängigen Stellen kontrolliert. Das schreibt die EU-Verordnung 834/2007 über den ökologischen Landbau vor. Unabhängige, staatlich anerkannte Kontrollstellen begutachten mindestens einmal pro Jahr die Biobetriebe.

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